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Fly-In 2013 - LSZG Grenchen

Argentina - Patagonische Wellen

Australia - Morning Glory Cloud

Australia - Morn. Glory 2011 - 17'000 km Gliding

Australia - Safari to Lake Eyre 3'200 km

Brasilien - Expedition to the Northeastern

Brasilien - Planadores nos ceus de LEM 2011

Deutschland - 1'000 km mit 750km Dreieck

Frankreich - Mont Blanc 4810m / 15781ft

Frankreich - St. Girons nach Zell am See

Österreich - A Very Fine Week Of Soaring 2008

Switzerland - Mt. Pilatus to Lake of Thun

Switzerland - LSZL Locarno - Goms

Switzerland - LSZL Locarno - Engadin

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Trotz durchzogenem Wetterbericht trafen sich über Pfingsten in Grenchen LSZG, Schweiz, gut 40 Piloten sowie Freunde der weltweiten Stemme Owners Group (SOG).



Sie flogen mit 16 Stemme von ihren Homebase in den Ländern Niederlande, Frankreich, Deutschland und der Schweiz zum Flugplatz am Rande des Juras. Die Initiative zum Treffen ergriffen die Mitglieder der Stemme-Powergliders in Grenchen.


Vorbereitung und Landeanflug



Als spezielle Gäste nahmen Herr Dr. Reiner Stemme und seine Tochter Karen aktiv am Meeting teil. So fliegt in Ecuvillens LSGE immer noch das Vorserienmodell mit der Werknummer 7, welches über einen vierteiligen Flügel und der Möglichkeit für die Befestigung von Pods verfügt.


Doch es soll nicht nur beim Erfahrungsaustausch bleiben, sondern ein Flug über seine „alte Heimat“ in Thun weckt Erinnerung an seine Studien an der Universität Bern. Auf dem Flug über das Berner Oberland konnte die Stemme S10-VT (www.stemme.de) ihre Stärken beweisen. Der Rotax half die fehlende Thermik am Morgen zu überwinden und das Gebiet von Thun zügig zu erreichen. Die guten Gleiteigenschaften (1:50) kamen in einer kleinen Lee-Welle im Simmental und beim Rückflug nach Grenchen zum Tragen.


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Wie gut die Stemme zum fliegen ist, hat an diesem Wochenende (siehe OLC vom Samstag 18.5.2013, www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?dsId=2981588) wieder einmal Klaus Ohlmann bewiesen. Er startete in Serres (www.quovadis-aero.com) und flog während 15 Stunden im Gleitflug 1‘530 km über die Alpen nach Wien und zurück in die Schweiz nach Schänis LSZX. Am nächsten Tag war es nur noch einen kleinen Flug nach Grenchen. Auf seinen Flug in den Turbulenzen des Samstags angesprochen, meinte er: „ Es war wie 15 Stunden in der Waschmaschine“


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Das Wetter über Pfingsten liess zwar Segelflüge zu, erforderte aber eine umsichtige Vorbereitung und entsprechende Erfahrung. Das Motto des Meetings war: „Safety first“!



Dass schlussendlich 16 Stemme und ein Modell Grenchen besuchten, war auch das Verdienst der Fluplatzleitung mit der zuvorkommenden Crew am Platze (www.airport-grenchen.ch). Ernest Oggier liess die Piste Nord als Parkraum für die Stemme herrichten. Braucht es doch für 16 Stemme nur die Kleinigkeit von 400m Parkplatz. Die Wartungscrew hatte den Platz für jede Stemme markiert und die Wiese war perfekt gemäht. Da Grenchen ein Zollflugplatz ist, war auch die direkte Anreise aus dem Ausland einfach. Die Firma Aerotec am Platze (www.aerotec.ch) wartet fast die ganze CH-Flotte der Stemme, vertritt Rotax und hätte somit auch technische Hilfe bieten können. Zum Glück war die Hilfe nicht notwendig.





Es ist immer wieder faszinierend zu sehen, wie die Controller der Skyguide (www.skyguide.ch) auf einem so aktiven Platz den Überblick bewahren und die diversesten Flugzeugtypen mit ihren unterschiedlichem Flugverhalten sicher durch die CTR begleiten. Da können wir uns nur bedanken.


Grenchen ist für ein Fly-In auch geeignet, da das Airport Hotel (www.airporthotel.ch) in wenigen Schritten vom C-Büro her erreichbar ist. Spielt das Wetter mit, geniesst man die Mahlzeiten direkt auf der Terrasse und studiert die ankommenden und abgehenden Flugzeuge. Über Pfingsten musste der Hotelier, John Traub, aufgrund der Wetterverhältnisse mit den Zimmern jonglieren und die Küche musste die Anzahl Mahlzeiten kurzfristig anpassen.






Das teilweise schlechte Wetter nutzten wir um im Sitzungszimmer unsere Erfahrungen auszutauschen und sich gegenseitig neue Produkte vorzustellen. Dabei konnten die Piloten frei über die Vor- und Nachteile berichten.

Muss man in der Höhe zusätzlich Sauerstoff über ein Kanüle atmen und ist man Brillenträger dichten die normalen Kopfhörer oft ungenügend den Aussenlärm ab. Mit dem aktiven In-Ear System von Phonak (FreeComm http://www.phonak-communications.com/de/produkte/luftfahrt/) steigert sich die Qualität der Kommunikation beträchtlich. Robert Koch, Organisator des Fly-In, möchte sie nicht mehr tauschen.



Michael Dörflein und Peter Maschkowitz von TOST (www.tost.de) präsentierten an ihrer Stemme die neuen hydraulischen Bremszylinder, dreifachen Bremszangen, angepassten Schlauchsysteme und die leichten Räder mit Scheibenbremsen (Gewichtseinsparung bis 3 kg und eine Augenweide).




Wie jeder Segelflieger kämpft auch Stephen Parker um jeden Kubikzentimeter Stauraum bei einem Wandersegelflug. Seine Idee – er hat das Kissen beim Kopf durch eine Tasche ähnlicher Ausmasse und mit gleicher Befestigung ersetzt, in der er nun seine Jacke oder einen Pullover transportiert.


Muss man eine Stemme am Boden bewegen so hilft ein guter Spornradkuller mit einer entsprechenden Schleppstange. Die ganze Lösung soll aus möglichst wenigen Teilen, leicht und bezahlbar sein.


Leider hat auch der unsichere Wetterbericht je nach Destination zu einem rechtzeitigen Aufbruch gemahnt und so lichten sich die Reihen der geparkten Stemme.




Eines ist sicher, die Mitglieder der SOG haben sich auf dem Flugplatz Grenchen LSZG willkommen gefühlt und wurden von kompetenten und zuvorkommenden Führungspersonen und Mitarbeitenden unterstützt.

Herzlichen Dank für den guten Service. Gerne kommen wir wieder.